Literatur


Literatur zum Thema Templer:
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Martin Bauer: Die Tempelritter. Mythos und Wahrheit. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts zeigt sich das europäische Mittelalter von seiner schrecklichsten Seite - Pest, marodierende Ritter und furchtbare Kriege gehören zum Alltag der Menschen. Wie ein Mahnmal der Christlichkeit erscheint da die Gründung des Templerordens. Das rote Kreuz auf dem weißen Umhang der Ritter ist Programm, die Rückeroberung des heiligen Landes ihr Ziel. Martin Bauer erzählt ebenso detailliert wie spannend die atemberaubende Geschichte der Templer und versucht, das Geheimnis des Ordens zu ergründen, dessen Macht und Magie bis in die heutige Zeit reichen.




Andreas Beck: Der Untergang der Templer. Größter Justizmord des Mittelalters. Einer der mächtigsten Militärorden der Christenheit ging im 14. Jahrhundert unter mysteriösen Umständen unter. Bankiers Gottes, satanische Sekte, Scharlatane oder Ketzer? Wer waren die Templer wirklich? Warum mußten sie sterben? Auf der Basis sorgfältigen Quellenstudiums und neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse rekonstruiert Beck die dramatischen Geschehnisse. Eine tragische Geschichte von Korruption, Machtkalkül und politischer Justiz.




Alain Demurger: Die Templer. Aufstieg und Untergang.Die Templer, 1120 als erster geistlicher Ritterorden gegründet, haben wie kaum eine andere Schöpfung des mittelalterlichen Abendlandes die Phantasie der Zeitgenossen wie der Nachwelt beschäftigt. Bis heute wird den "Geheimnissen der Gralshüter" nachgespürt. In diesem Band beleuchtet Alain Demurger alle Aspekte der Geschichte der Templer auf dem neuesten Stand der historischen Forschung.




Alain Demurger, Die Ritter des Herrn. "Das Predigen mit eiserner Zunge" wurde im 12. Jahrhundert zur Aufgabe der eigens gegründeten geistlichen Ritterorden. Die Ritter im Dienste des Herrn zogen für ihren Glauben ins Feld und prägten über lange Zeit die europäische Geschichte entscheidend mit. Alain Demurger beschreibt diese abgeschlossene Welt der Orden, die die Extreme von weltlichem Kampf und gläubiger Kontemplation in sich versöhnen wollten.




Dieter H. Wolf (Hrsg.): Internationales Templerlexikon.Wer waren die Templer? Woher sind sie gekommen, wohin sind sie verschwunden? Was war ihr Geheimnis? Trotz Auflösung durch Rom wirkt der Orden bis in die Gegenwart und gilt als geheimer Lehrmeister der Freimaurer Dieter H. Wolf präsentiert mit seinem Buch ein umfassendes Nachschlagewerk zum Thema. Das Internationale Templerlexikon beinhaltet Zahlen, Daten und Fakten über Aufstieg und Untergang des sagenumwobenen Ritterordens: Von den Ursprüngen des Ordens, über den Höhepunkt seiner Entfaltung bis zur Vernichtung. Über die ausführliche Beschreibung jeden Begriffs hinaus bietet das Lexikon eine exzellente Darstellung der kulturellen und historischen Ereignisse des Mittelalters




Manfred Barthel: Die Templer, Reichtum, Macht und Fall eines Ritterordens. Die „Arme Ritterschaft Christi vom Salomonischen Tempel“, meist Templerorden oder noch kürzer Templer genannt, zieht auch 700 Jahre nach ihrem dramatischen Untergang immer noch breites Interesse auf sich. Der erste christliche Ritterorden der Geschichte vereinte nach seinem Selbstverständnis die Ideale des Adels mit denen der Mönche. In den zwei Jahrhunderten seines Bestehens nahm der um 1119 von einigen Kreuzrittern gegründete Eliteorden nicht nur aktiv an den meisten Kämpfen gegen die Muslime im Heiligen Land teil, er erlangte auch rasch ungeahnte politische und wirtschaftliche Macht und wurde damit zu einer gefährlichen Konkurrenz für Kirche und Staat. Manfred Barthel gibt in seinem lebendig geschriebenen Sachbuch einen leicht lesbaren Überblick über die Geschichte des Ordens, seinen inneren Aufbau und das Leben der Ritter, die Kämpfe in Palästina und die Zerschlagung des Ordens durch den französischen König Philipp IV. 1307. Erstmals seit einhundert Jahren wird auch die Ordensregel wieder in deutscher Übersetzung publiziert.




D. Friedrich Münter: Statutenbuch des Ordens der Tempelherren, AAGW, aagw.gnostika@t-online.de, (limitierte Auflage 500 St.)


Malte Prietzel: Kriegsführung im Mittelalter.


Kaspar Elm: Der Templerprozeß; (1307?1312), in: Alexander Demandt (Hrsg.): Macht und Recht. Große Prozesse in der Geschichte, (Beck'sche Reihe; Bd. 1182), Beck, München 1996, ISBN 3-406-39282-2


Barbara Frale: The Chinon Chart. Papal absolution to the last Templar, Master Jacques de Molay, in: Journal of Medieval History 30/2004, S. 109-134




... der Großen Heidelberger Liederhandschrift - die Lyriksammlung aus dem 14. Jht - "Ein kostbares Bilderbuch" - nach kurzer Einleitung werden alle 137 Miniaturen, den sogenannten Autorenporträts, originalgetreu farbig abgebildet - zusätzlich mit einer Seite Erläuterung zum Bild. Das Ergebnis ist ein in der Geschichte der abendländischen Kunst wohl einmaliger Bilderzyklus, der Zeugnis gibt vom höfischen Leben und Geist der Stauferzeit, wie sie zu Beginn des 14. Jhts. in der Vorstellung der Künstler bestanden. Ein Kaleidoskop adlig-höfischen Lebens des Mittelalters zeichnet sich so vor unseren Augen ab. Wie der Titel bereits andeutet, geht es in dem Buch nur um die Miniaturen, die Lyrik wird nur in einigen kleinen Beispielen gebracht. Wer sich also auch für die "Lieder" interessiert, muß sich ein noch umfangreicheres Buch suchen, oder ein extra Buch mit den Texten. Sonst aber ein wirklich schönes Bilderbuch.




Der Hauptteil dieses Buches stammt aus dem Jahr 1860 und wurde von Dr. Ferdinand Wilcke verfasst. Er wollte mit dieser wissenschaftlichen Abhandlung den Verlauf der Geschichte des Ordens der Tempelherren, unter Berücksichtigung der vorliegenden Fakten und auch der Legenden, nachzeichnen. Wilcke verfasste ursprünglich sieben Bücher, welche 1860 in zwei Bänden überarbeitet zusammengefasst wurden. Marco Frenschkowski überarbeitete die Texte von Ferdinand Wilcke, passte den Ursprungstext der heutigen verwendeten deutschen Sprache an und ging den Quellenangaben des Verfassers nach. Heraus kam ein Buch, welches die beiden ursprünglichen Werke Wilckes umfasst. Es berichtet möglichst genau über die Geschichte des Ordens. Wilcke geht dabei sehr akribisch vor, so wird zum Beispiel jedem wichtigen Großmeister ein Kapitel gewidmet. Es werden Verbindungen des Ordens zu anderen Institutionen aufgezeigt und über die Fortdauer des Ordens berichtet. Ferner wird versucht Vorurteile, Legenden und Nachsagen zu den Rittern unter geschichtswissenschaftlichen Gesichtspunkten aufzuklären und auszuräumen. In jedem Kapitel werden in Fußnoten Quellennachweise angegeben, teilweise in Latein. Es befinden sich im Anhang Listen mit den Namen der Ordensmitgliedern sowie im original lateinischen Wortlaut gehaltene Texte, welche die Festsetzung der Templer in England und Frankreich anordnen. Auch sind hier die Texte zur Übereignung der Besitztümer des Ordens zu finden. Auf 746 Seiten versucht das Buch alle Aspekte, die mit dem Orden zu tun haben, zu beleuchten und verlangt von dem Leser sehr viel Aufmerksamkeit. Es gibt viele Hinweise, Anmerkungen und Quellen, die es erlauben, sehr tief in die Materie einzudringen. Es ist aber, das muss man dazu sagen, kein reißerisches, populärwissenschaftliches Werk, sondern nüchtern und akribisch. Der Unterhaltungswert tendiert gegen Null. Es wurde verfasst, um aufzuklären und nicht um zu berieseln.
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Ordensregel von 1128 (pdf) Historische Ordensregel von 1128 (von uns überarbetete sortierte Version nach Themenbereichen)
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